Solarthermie

Die Sonne liefert unglaublich viel Energie - fast kostenlos
  

Heizöl dagegen nicht – sehen Sie selbst die Ölpreisentwicklung und die Entwicklung der Rohölpreise:
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Heizölpreisentwicklung

Rohölpreisentwicklung

Carmen Holzpelletspreisentwicklung
 

 

Leider wird manchmal behauptet, dass der Energieeintrag durch die Sonneneinstrahlung in Deutschland zu gering sei, um ein wirtschaftliches Betreiben einer Solaranlage zu garantieren. Dabei strahlt die Sonne innerhalb 3 Stunden (!) die gleiche Menge Energie auf die Erde, wie pro Jahr von der gesamten Erdbevölkerung verbraucht wird.

In Deutschland liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei ca. 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Damit ist auch in Deutschland genügend Solareinstrahlung vorhanden, um Solaranlagen äußerst effizient betreiben zu können.

  

 

Genügend Sonne in Deutschland

Sonnenscheindauer in Bayern aus dem Solaratlas Bayern

85 Prozent der Einstrahlung erreichen uns zwischen März und Oktober. Wird diese Sonneneinstrahlung eingefangen, erwärmt sie für mindestens 8 Monate im Jahr das Brauchwasser auf 60°C. Bei entsprechenden Vorkehrungen ist es auch möglich, den kompletten Brauchwasserbedarf eines Hauses mit einer Solaranlage für das ganze Jahr hindurch bereitzustellen, ohne dass durch die Zentralheizung zur Brauchwassererwärmung zugeheizt werden muss. Bei neueren Gebäudevarianten (Passivhäuser oder auch sog. Plusenergiehäuser) mit hohem Wärmedämmstandard ist es sogar möglich, die komplett für ein Jahr benötigte Wärme, also Brauchwasser und Heizung, vollkommen mit einer Solaranlage zu erzeugen. Sie können sich gerne bei uns selbst davon überzeugen. Betrachten Sie sich hiermit als herzlich eingeladen und besuchen Sie uns in unserem Passivhaus in Leiblfing.

Überzeugen Sie sich davon, dass mit einfachen Mitteln eine einhundertprozentige Versorgung von Wohngebäuden mit Wärme zum Heizen und für Warmwassererzeugung besteht und folgen Sie diesem link:

www.dasoptimiertesonnenhaus.com

Der Sonnenkollektor ist selbstverständlich von uns.
  
Die solare Erwärmung von Brauch- und Heizungswasser durch Sonnenenergie:

Das einfache Funktionsprinzip: Die Sonne scheint auf den auf dem Dach befindlichen Kollektor. Dieser Kollektor wiederum wird von einer Flüssigkeit durchströmt. Die Flüssigkeit erwärmt sich und wird, von einer Pumpe angetrieben, über eine Rohrleitung zum Warmwasserboiler transportiert. Dort gibt sie die Wärme über einen Wärmetauscher an das Brauchwasser oder auch an den Pufferspeicher mit Heizungswasser ab. Nach Abgabe der Wärmeenergie an den Boiler oder Pufferspeicher wird die Flüssigkeit wieder zum Kollektor nach oben gepumpt. Der Kreislauf beginnt von vorne.
Mit diesem Prinzip können mit einer richtig dimensionierten Solaranlage bis zu 100 % des jährlichen Wärmebedarfs für Einfamilienhäuser bereitgestellt werden. Aber auch mit der kleinsten Lösung kann in den Sommermonaten die konventionelle Heizungsanlage ganz abgestellt werden.

Mit der Anschaffung einer thermischen Solaranlage machen Sie sich unabhängig. Die Energiepreise sind dann für Sie nicht mehr wichtig. Aber Sie fühlen sich in Ihrem Haus wesentlich wohler und tun zusätzlich etwas fürs Klima. 


ökompakt-Systemlösungen dienen zur Erwärmung von Trinkwasser und Heizungswasser in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie im Gewerbebereich. Alle Komponenten sind technisch und ästethisch optimal aufeinander abgestimmt. Durch die hohe Flexibilität der Systeme können diese auf nahezu allen Dachformen und Dächern montiert werden und integrieren sich dabei optimal in die Dachlandschaft.


 

Solare Kühlung
Der weltweite Bedarf an Kälteenergie steigt seit Jahren stärker als der Bedarf nach Wärmeenergie. In Europa werden dazu üblicherweise Kompressionskältemaschinen eingesetzt, die jeder vom eigenen Kühlschrank kennt. Bei der solaren Kühlung wird Luft oder ein Gemisch aus Wasser und Lösungsmitteln durch Solarwärme erhitzt. Bei den wassergekühlten Systemen wurden im Durchschnitt 3 m² Kollektorfläche pro kW Kühlleistung installiert. Bei den Systemen zur Luftkühlung wurden im Durchschnitt 10 m² Kollektorfläche pro 1.000 m³ Zuluft in der Stunde errichtet.

Analog zur Erzeugung von Heizwärme kann solare Wärmeenergie auch zur Kühlung eingesetzt werden. Da der höchste Kühlbedarf bei typischen Anwendungen oft mit dem Zeitpunkt der höchsten Sonnenstrahlung zusammenfällt, eignet sich solare Wärme auch ohne Zwischenspeicherung hervorragend als Treibenergie für Kühlsysteme. Nachtspeicher sowie Saisonwärmespeicher ermöglichen darüber hinaus auch eine solarthermisch betriebene Kühlung zu Zeiten, in denen keine bzw. zu wenig Sonnenstrahlung zur Verfügung steht.

Solare Kühlung kann prinzipiell immer und überall angewendet werden, wo Solarthermie technisch genutzt werden kann. Voraussetzung dafür ist demzufolge die bauliche Eignung des Gebäudes zum Betrieb von Solarkollektoren, d. h. Beschattungsfreiheit, geeignete Dachausrichtung und schlichtweg auch ausreichend Platz auf dem Dach. Ob eine alleinige solare Kühlung bereits ausreicht, oder durch andere Verfahren ergänzt werden muss, entscheidet letztlich nur die anbaubare Kollektorfläche im Verhältnis zum Kühlbedarf.

Solare Kühlung findet z. B. in folgenden Bereichen Anwendung:

  • solare Klimatisierung von Gebäuden bei hohen Außentemperaturen
  • Kühlung von Lebensmitteln, Getränken
  • industrielle Prozesskühlung, z. B. in der chemischen Industrie.

Bei der Klimatisierung von Veranstaltungsräumen, Maschinen, Rechenzentren und Industriebetrieben, in denen durch den Betrieb selbst eine hohe Wärme anfällt, kann neben der Wärme aus Solarthermie auch diese intern anfallende Wärme oft an anderen Stellen zur Kühlung genutzt werden. So wird z. B. auch in neueren Autos die Abwärme des Motors in Verbindung mit einem thermoelektrischen Element zur Rückgewinnung von Strom genutzt. In ortsgebundenen Anwendungen könnte diese gleiche Wärme zum Betrieb der Klimaanlage genutzt werden. Es sollte daher im Einzelfall geprüft werden, ob nicht bereits andere Wärmequellen vorhanden sind, deren Wärmeenergie zur Kühlung genutzt werden kann.

Da solarthermische Anlagen in unseren Breitengraden während des Winters zur Heizung genutzt werden können, bietet es sich an, die gleiche Anlage im Sommer zur Kühlung und im Winter als Heizung einzusetzen. Hierzu reicht eine entsprechend größere Dimensionierung der Kollektoranlage, und ein bereits vorhandener Saisonwärmespeicher kann dann im Sommer auch zur Zwischenspeicherung für den nächtlichen Betrieb der Kühlung verwendet werden. Somit ergibt sich ein Kostenvorteil gegenüber dem Betrieb von Heizung und Kühlung mit jeweils getrenntem Zwischenspeicher.